ÖÄK-Diplom Alpin- und Höhenmedizin

Grundlagen

Grundlagen für das ÖÄK-Diplom Alpin- und Höhenmedizin sind die

der Österreichischen Ärztekammer.

Wichtiger Hinweis: Durch den Erwerb einer Weiterbildungsurkunde können bestehende Sonderfachgrenzen (§ 31 Abs. 3 ÄrzteG) NICHT überschritten werden.

Ziel

Verbesserung der medizinischen Beratungskompetenz und Schulung der höhenmedizinisch diagnostisch-therapeutischen Fertigkeiten.

Zielgruppe

Ärztinnen und Ärzte für Allgemeinmedizin sowie Fachärztinnen und Fachärzte aller Sonderfächer.
Ein Beginn der Diplomweiterbildung ist ab der Promotion möglich.

Weiterbildungsdauer

Absolvierung der Inhalte gemäß Anlage innerhalb von maximal vier Jahren.

Wesentliche Inhalte

82 UE Theorie

  • Grundkurse A und B (je 13 UE) mit Schwerpunkt Höhenphysiologie - Innere Medizin - Pädiatrie
  • Grundkurse C und D (je 13 UE) mit Schwerpunkt alpinmedizinische Orthopädie - Traumatologie - Notfallmedizin - Lawinenmedizin
  • 30 UE Alpin- und Höhenmedizin, z.B. im Rahmen von Kongressen und Fachfortbildungen

50 UE Praxis

  • 10 UE alpin- und höhenmedizinische Praxisseminare
  • 40 UE Alpinsport unter professioneller Leitung von Bergführerinnen und Bergführer sowie Alpinmedizinerinnen und Alpinmediziner (Sommer- und Winterkurs)

Anrechnung von Weiterbildungsinhalten: 

Anerkennung der Alpinärztekurse für das neue ÖÄK-Diplom Alpin- und Höhenmedizin im Sinne der Übergangsbestimmungen Punkt 8 der Anlage. 

  1. Im Falle, dass eine österreichische Ärztin bzw. ein österreichischer Arzt das "Diploma for Mountain Medicine" der ÖGAHM mit Prüfung im Zeitraum ab 2016 abgeschlossen hat, werden für das ÖÄK-Diplom Alpin- und Höhenmedizin die Grundkurse A bis D, Praxisseminare, Alpinsport sowie die Diplomprüfung anerkannt. Es sind für das ÖÄK-Diplom noch 30 UE Theorie in Alpin- und Höhenmedizin im Rahmen von Kongressen/Fachveranstaltungen zu absolvieren.

  2. Die Absolvierung einzelner Wochen der Winter-, Frühjahrs- und Sommerlehrgänge wird unter der Voraussetzung der Gleichwertigkeit mit den Weiterbildungsanforderungen dieser Anlage mit 10 UE aus Kongressen/Fachveranstaltungen, 10 UE Praxisseminar sowie 20 UE Alpinsport angerechnet.

ÖÄK-Weiterbildungsverantwortlicher

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schobersberger

Informationen zum Kursangebot

Bitte beachten Sie, dass österreichische Kurse nur dann anerkannt werden, wenn sie dieses Logo führen.

Verleihung des ÖÄK-Diploms

Ansuchen um Verleihung des ÖÄK-Diploms sind mittels Antragsformular inklusive Nachweise in Kopie per E-Mail an mmmZGlwbG9tZUBhcnp0YWthZGVtaWUuYXQ= zu richten.

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Kontakt

 Gabriele Praxmarer

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