Musterfragen aus dem Fach Nuklearmedizin

Die Facharzt-Prüfung findet in Form einer Strukturierten Mündlichen Prüfung (SMP)  statt. Hier finden Sie einige Musterfragen dazu, die vom Prüfungsausschuss zur Verfügung gestellt wurden.  
Anhand dieser Musterfragen (Stand 04.2013) können Sie sich mit der Prüfungsmethodik vertraut machen.

Fallbeschreibung 1

Der Fahrer eines Gefahrenguttransportes erlitt einen Verkehrsunfall, bei dem sein Fahrzeug in Brand geraten ist. Er konnte sich selbst befreien, zog sich aber beim Versuch die beschädigten Pakete aus dem Wagen zu retten, Verbrennungen an beiden Händen zu. Weiters klagt er über Kurzatmigkeit. Die Feuerwehr konnte den Fahrzeugbrand rasch löschen. Bisher war eruierbar, dass die Ladung aus Thallium-201 in flüssiger Form, Jod-131 Therapiekapseln und Tritium-3 markierten in vitro Kits bestand. Die Verbrennungen (Grad I) sind trocken und steril abgedeckt, der Patient ist kreislaufstabil, und weitgehend schmerzfrei. Er wurde mit Mundmaske in einem Schutzanzug von den Sanitätern ins Spital gebracht.

Frage 1

Besteht die Gefahr eines Akuten Ganzkörper-Strahlensyndroms?
Ihre Antwort:

Frage 2

Welche Formen der Strahlenbelastung sind in diesem Szenario möglich?
Ihre Antwort:

Frage 3

Welche Messungen führen Sie zur Dosisabschätzung durch?
Ihre Antwort:

Frage 4

Was versteht man unter dem Begriff „biologische Dosimetrie?“
Ihre Antwort:

Frage 5

Welche prinzipiellen therapeutische Methoden zur Reduktion der Strahlenbelastung der in Frage stehenden Isotope kennen Sie?
Ihre Antwort:

Frage 6

Beschreiben Sie, wie Sie eine etwaig erforderliche Dekontamination der Augen
durchführen.
Ihre Antwort:

Fallbeschreibung 2

Bei einer 29-jährigen Patientin tritt im ersten Trimenon Übelkeit und heftiges Erbrechen auf. Sie berichtet, sie hätte mindestens 4 kg Gewicht in den letzen Wochen verloren (Gewicht vor der Schwangerschaft 72 kg) und leide unter Herzrasen, Durchfällen und zittrigen Fingern. Der betreuende Arzt hätte den Verdacht auf eine Hyperthyreose geäußert und sie Ihnen überwiesen.

Frage 1

Welche Befunde erheben Sie?
Ihre Antwort:

Frage 2

Wie interpretieren Sie diesen Befund?
Ihre Antwort:

Frage 3

Werden Sie eine Therapie veranlassen?
Ihre Antwort:

Frage 4

Was wissen Sie über die Placentagängigkeit von mütterlichen Schilddrüsenhormonen, TSH, TRH, Jod und schilddrüsenspezifischen Antikörpern?
Ihre Antwort:

Frage 5

Erklären Sie den Jodbedarf der Schwangeren.
Ihre Antwort:

Frage 6

Wie verhält sich das kindliche TSH unmittelbar postpartal?
Ihre Antwort:

Frage 7

Zu welchem Zeitpunkt ist prinzipiell mit einer klinischen Manifestation einer Postpartum-Thyreoiditis zu rechnen?
Ihre Antwort:

Fallbeschreibung 3

Bei einer 49 jährige Raucherin, die nach einem rezenten Raufhandel untersucht wird, findet sich im C/P und anschließendem CT im rechten Ober-/Mittelfeld eine unregelmäßig begrenzte, spiculiert imponierende 4 x 1,5cm große, suspekte Verdichtung, das Mediastinum und die Nebennieren sind unauffällig. Es wird eine FDG PET angefordert. BILDBEISPIEL

Frage 1

Befunden Sie das Bild zuerst deskripitiv im Hinblick auf die Anamnese und alle relevanten Körperabschnitte:
Ihre Antwort:

Frage 2

Welche Verdachtsdiagnose(n) bieten Sie für die beschriebenen Veränderungen an, empfehlen Sie weitere Untersuchungen?
Ihre Antwort:

Frage 3

Beschreiben Sie den Mechanismus der zellulären Aufnahme von FDG.
Ihre Antwort:

Frage 4

In welcher Größenordnung liegt die durchschnittliche Wegstrecke, die das Positron bis zur Annihilation zurück legt?
Ihre Antwort:

Frage 5

Wie beeinflußt ein schlecht eingestellter Diabetes mellitus die Sensitivität der FDG PET in der Onkologie?
Ihre Antwort:

Frage 6

Unter welchen Bedingungen wäre eine 1 A Indikation zur FDG PET in diesem Fall gegeben gewesen?
Ihre Antwort:

Die Akademie der Ärzte ist das Bildungsforum der Öster- reichischen Ärztekammer und Expertenplattform für DFP, Arztprüfungen und ärztliche Fort- und Weiterbildung!

Fortbildungsnachweis am 1.9.2019 - Eckdaten

Ihr Fahrplan zum Fortbildungsnachweis

Bericht 2019

Ärztliche Fort- und
Weiterbildung in Österreich

© Copyright 2013, Österreichische Akademie der Ärzte GmbH | Walcherstraße 11/23, 1020 Wien
Tel.: +43-1-512 63 83 | E-Mail: akademie@arztakademie.at