Musterfragen aus dem Fach Thoraxchirurge

Die Facharzt-Prüfung findet in Form einer Strukturierten Mündlichen Prüfung (SMP) statt. Hier finden Sie einige Musterfragen dazu, die vom Prüfungsausschuss zur Verfügung gestellt wurden.  
Anhand dieser Musterfragen (Stand 09.2018) können Sie sich mit der Prüfungsmethodik vertraut machen.

Fall 1

55 jähriger männlicher Patient, 175 cm, 72 kg

Akutelle Beschwerden: Gewichtsverlust von ca. 5 kg in 5 Monaten, persist. Schmerzen im Bereich der rechten Schulter

Anamnese: Keine Vorerkrankungen bekannt, keine Dauermedikation

Raucheranamnese: 30 pack years, Alkoholanamnese:  gelegentlich

Primäre Diagnostik:

Routinelabor unauffällig

Tumormarker: CEA 8,4 µg/l (Norm 0-3,8 µg/l, bei Rauchern bis 5,5 µg/l )

                                               SCC 1,2 µg/l (Norm 0-1,5 µg/l)

                                                NSE 9,8 µg/l (Norm 0-16,3 µg/l)

                                               CYFRA 21-1 3,1 (Norm 0-3,3 µg)

  Thoraxröntgen

  

Thorax CT

      

 

Weiterführende Diagnostik:

Bronchoskopie + transbronchiale Biopsie

- Histologie: Material ohne Hinweis für Malignität       

 CT gezielte Biopsie

 - Histologie: Invasives mittelhochdifferenziertes Adenokarzinom G2

Lungenfunktion: FEV1: 97%  

 

Frage 1

Welche weiteren Staging Untersuchungen würden Sie bei diesem Patienten veranlassen?
Ihre Antwort:

Frage 2

Welche lokalisationsbedingten Symptome sind typisch für Pancoast-Tumore?
Ihre Antwort:

Frage 3

Welche Therapieoptionen gibt es bei Pancoast-Tumoren?
Ihre Antwort:

Frage 4

Welche operativen Zugänge gibt es bei Pancoast-Tumoren?
Ihre Antwort:

Frage 5

Methoden der Thoraxwandrekonstruktion?
Ihre Antwort:

Fall 2

63 jähriger männlicher Patient, 185 cm, 86 kg
Akutelle Beschwerden: Leichte persistierende Dyspnoe seit 3 Monaten
Anamnese:
Keine Vorerkrankungen bekannt, keine Dauermedikation
Asbestexposition vor ca. 30 Jahren
Raucheranamnese: keine, Alkoholanamnese: gelegentlich
Primäre Diagnostik:
Routinelabor unauffällig
Lungenfunktion:  FEV1: 76%, paO2 76 mmHg, paCO2 38 mmHg
C/P: Verschattung des linken unteren Hemithorax

Weiterführende Diagnostik:
Pleurasonographie: teils organisierter Erguß
Pleurapunktion: ca. 1 Liter hämorrhagische Flüssigkeit
Zytologie: inkonklusiv 

Thorax CT: teils abgekapselter Resterguß, pleurale Verdickungen

 

Thorakoskopie: multiple Auflagerungen auf viszeraler und parietaler Pleura 

 
Histo: malignes epitheliales Pleuramesotheliom   

Staging: Abdomen CT:  unauffällig

Pet Scan: erhöhter FDG Uptake im linken Lungenobergeschoß, sonst o.B.  

Ev. Mediastinoskopie, ev. Laparoskopie  - cT2N0M0

 

Frage 1

Welche Stadieneinteilungen des Mesothelioms gibt es und in welches Stadium würde dieser Patient fallen?
Ihre Antwort:

Frage 2

Wie hoch ist die Inizidenz des malignen Pleuramesothelioms?
Ihre Antwort:

Frage 3

Wie würden Sie therapeutisch vorgehen?
Ihre Antwort:

Frage 4

Welche chirurgischen Techniken stehen zur Verfügung?
Ihre Antwort:

Frage 5

Wie ist die Langzeitprognose beim diffusen malignen Pleuramesotheliom?
Ihre Antwort:

Fall 3

67 jähriger männlicher Patient, 173 cm, 86 kg
Akutelle Beschwerden: Septisches Zustandsbild, Dysnpoe, Thoraxschmerz.

 
Anamnese: Seit 10 Jahren Hypertonus bekannt. Status post 2x TIA und TEA rechte Carotis interna.

Raucheranamnese: 27 pack years, Alkoholanamnese: Regelmäßig Bier.

Dauermedikation: Concor 5 mg, Renitec 1x1, Spirono 2x1, Legalon 1x1.

Vor 38 Stunden ambulante Gastroskopie in LA wegen Oberbauchbeschwerden (laut Eintragung im Befund technisch problematischer Eingriff wegen extremer Inkooperativität und Unruhe des Patienten). Zu Hause retrosternaler Schmerz mit zunehmender Intensität.  Am nächsten Tag Aufnahme an internistischer Abteilung wegen Verdachts auf Myocardinfarkt, letzterer negativ. Beobachtung und Therapieeinstellung wegen instabilem Hypertonus.

Primäre Diagnostik: Routinelabor: Leuco: 34.000, CRP: 297, LDH: 225, ALT: 67, AST: 84, yGT: 135.

Thoraxröntgen

 

Weiterführende Diagnostik:
Schluckakt mit bariumfreiem Kontrastmittel.

Oesophagoskopie

 

 

Frage 1

Wie klärt man eine suspizierte Oesophagusperforation prä-operativ ab?
Ihre Antwort:

Frage 2

Welche Symptome sind typisch für Oesophagusrupturen bzw. Perforationen?
Ihre Antwort:

Frage 3

Welche chirurgischen bzw. endoskopisch-interventionellen Möglichkeiten stehen  grundsätzlich für die Therapie einer alle Wandschichten betreffenden Oesophagusruptur/Perforation zur Verfügung?
Ihre Antwort:

Frage 4

Welche operativen Zugänge gibt es für die chirurgische Sanierung einer Perforation im distalen Oesophagus?
Ihre Antwort:

Frage 5

Wovon hängt die Wahl des jeweiligen Therapieverfahrens für eine Oesophagusperforation ab?
Ihre Antwort:

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