Musterfragen aus dem Fach Physikalische Medizin und allg. Rehabilitation

Die Facharzt-Prüfung findet in Form einer Strukturierten Mündlichen Prüfung (SMP) statt. Hier finden Sie einige Musterfragen dazu, die vom Prüfungsausschuss zur Verfügung gestellt wurden.  
Anhand dieser Musterfragen (Stand 10.2018) können Sie sich mit der Prüfungsmethodik vertraut machen.

Fall 1

Eine 54-jährige Patientin kommt in Ihre Praxis. Sie klagt seit ihrer Pubertät über eine symmetrische schwammigartige Schwellung in beiden Beinen, mit Beginn am dist. Unterschenkel bds.; weiters klagt sie über eine ausgeprägte Neigung zur Hämatombildung bei Minimaltraumen. Bei der klinischen Untersuchung finden Sie bds. symmetrisch eine vom Knöchel bis zum Beckenkamm reichende schwammige Schwellung in den Beinen, schnürfurchenartige Einziehungen in der Knie- und Knöchelregion, am Fuß keine Schwellung;

Frage 1

Beschreiben Sie das Stemmer-Zeichen.
Ihre Antwort:

Frage 2

Das Stemmer´sche Zeichen ist negativ.
Wie lautet Ihre Verdachtsdiagnose?
Ihre Antwort:

Frage 3

Sie verordnen eine komplexe physikalische Entstauungstherapie. Nennen Sie mindestens 4 Inhalte der KPE.
Ihre Antwort:

Frage 4

Nennen Sie 3 Kontraindikationen, die Sie vor Verordnung der KPE anamnestisch ausschließen.
Ihre Antwort:

Frage 5

Beschreiben Sie die 4 Stadien des Lymphödems.
Ihre Antwort:

Frage 6

Sie verordnen eine Bandagierung mit Kurzzugbinden. Erklären Sie die physiologische Wirkung der Kurzzugbinden im Vergleich zu Langzugbinden.
Ihre Antwort:

Frage 7

Nennen Sie die anatom. Gliederung des Lymphsystems.
Nennung von mind. 3 (Nomenklatur).
Ihre Antwort:

Frage 8

Nennen Sie die häufigste Komplikation bei ausgeprägten Lymphödemen.
Ihre Antwort:

Fall 2

Der 60-jährige Patient kommt einen Tag nach einem Sturz auf die rechte Schulter durch Ausrutschen auf einer Eisplatte in Ihre Ambulanz/Ordination.  Er hat starke Schmerzen und kann seit dem Sturz seinen rechten Arm nur mit Mühe heben und außenrotieren.
Grob neurologisch sind keine Auffälligkeiten feststellbar.

Frage 1

Nennen Sie die Verdachtsdiagnose und 3 dazugehörige Strukturen.
Ihre Antwort:

Frage 2

Nennen Sie 4 physiologisch-anatomische Funktionen der Rotatoren-Manschette sowie ihrer Muskeln und Bänder.
Ihre Antwort:

Frage 3

Nennen Sie mind. 2 Tests zur klinischen Untersuchung.
Ihre Antwort:

Frage 4

Nennen Sie 3 bildgebende Untersuchungen.
Ihre Antwort:

Frage 5

Nennen Sie 3 mögliche Ursachen.
Ihre Antwort:

Frage 6

Wovon hängt die weitere Therapieentscheidung u.a. ab?
Nennen Sie 4 Einflussfaktoren.
Ihre Antwort:

Frage 7

Nennen Sie 3 operative Verfahren bei Impingement bzw. Rotatoren-Manschetten-Ruptur.
Ihre Antwort:

Frage 8

Nennen Sie 6 konservative Therapien bei Impingement und Rotatorenmanschettenläsion.
Ihre Antwort:

Fall 3

60 jähriger Pensionist, klagt seit 3 Monaten über zunehmende schmerzhafte Parästhesien in der linken Hand, besonders nachts, Schmerzausstrahlung in den linken Oberarm und gelegentlich bis zur HWS, zunehmend feinmotor. Probleme. Morgens fühlt sich die Hand geschwollen und steif an, seit ca. 5 Jahren DM II, BZ mit 1Tbl Euglucon gut eingestellt.
Bei der klinischen Untersuchung unauffällige Hautverhältnisse, MER seitengleich mittellebhaft auslösbar, die grobe Kraft der Kennmuskeln stgl. unauffällig, keine Atrophie der Handmuskulatur, Hypästhesie und Hyperalgesie im Bereich des Zeige- und Mittelfingers der linken Hand;

Frage 1

Nennen Sie die wahrscheinlichste Verdachtsdiagnose.
Ihre Antwort:

Frage 2

Nennen Sie 2 weitere klin. neurolog. Tests zur Sicherung der Diagnose?
Ihre Antwort:

Frage 3

Führen Sie den Phalen Test durch.
Ihre Antwort:

Frage 4

Nennen Sie 2 der häufigsten neurolog. Differentialdiagnosen zum CTS.
Ihre Antwort:

Frage 5

Welch elektrophysiolog. Untersuchungen führen Sie durch?
Ihre Antwort:

Frage 6

Welchen typischen elektrophysiologischen Untersuchungsbefund erwarten Sie?
Ihre Antwort:

Frage 7

Nennen Sie 4 weitere konservative Therapiemaßnahmen, die zusätzlich zu physikalischen Modalitäten häufig durchgeführt werden.
Ihre Antwort:

Frage 8

Wie werden Nervenläsionen nach dem Ausmaß der Schädigung klassifiziert?
Ihre Antwort:

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